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Klassizistischer Stuhl, Braunschweig

Entwurf und Ausführung - Peter Joseph Krahe, 1820
Es handelt sich um ein eigens für das japanische Zimmer des Residenzschlosses Braunschweig angefertigtes Möbel.
Braunschweiger Hofkultur 1830-1918, Bernd Wedemeyer / Eva-Marie Willemsen


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SCHADENSBESCHREIBUNG UND DURCHGEFÜHRTE RESTAURIERUNGSMASSNAHMEN


Der Stuhl befand sich in einem schlechten Zustand. Große Teile der polychromen Fassung und der Vergoldung hatten sich vom geschwundenen Trägerholz gelöst und sind verloren oder drohten abzufallen. An den Bruchkanten war eine starke Schollenbildung zu verzeichnen. Teilweise lagen große Bereiche der Fassung hohl.

Die Leimverbindungen an den Stuhlzargen hatten sich gelöst.

An fehlenden Teilen sind zu verzeichnen:
• Vorder- und Hinterteil der umlaufenden vergoldeten Polsterabdeckung.
• Ca. 80 Prozent der vergoldeten kreisrunden Perlschnur an der Vorderseite der Rückenlehne.
• Vier Eckzwickel an den Zargenunterseiten fehlen.
• Die Polsterplatte der Rückenlehne fehlt.


Da es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Originalfassung handelt, sollten die Restaurierungsmaßnahmen möglichst zurückhaltend durchgeführt werden.

Der Stuhl sollte hierbei gesichert, gereinigt, ergänzt und retuschiert werden, damit ein geschlossenes, homogenes Gesamtbild entsteht und eine Ausstellung möglich ist.

Ein Aufkitten und Neufassen der Fehlstellen erschien bis auf einige Stellen an den Beinen nicht angezeigt, da der Stuhl insgesamt eine schöne gealterte Aussage zeigte. Daher sollte an den vergoldeten Partien eine Poliment bzw. Goldneutralretusche durchgeführt werden. Die farbig gefassten Bereiche sollten mittels einer Guache / Aquarellretusche eingestimmt werden.


1. Konstruktive Schäden/ Durchgeführte Maßnahmen

Die Mittelzarge hat sich aus den Zapfenlöchern in den Beinen gelöst
• Die Zapfen wurden neu verleimt. Dazu wurde an den Ober und Unterkanten der Zarge verdünnter Glutinleim mittels einer feinen Kanüle eingespritzt und anschließend Zwingen angesetzt. Diese Maßnahme wurde nur auf die Vorderzarge beschränkt und nach der Fassungsfestigung durchgeführt.


Die linke Seitenplatte hat sich aus ihrer Einzapfung im Pfosten gelöst
• Die Seitenplatte wurde abgenommen, die Zapfen gereinigt und abschließend mit Glutinleim verleimt

2. Schäden an der Fassung / Durchgeführte Maßnahmen

2.1 Farbig gefasste Bereiche


Große Teile der Fassung haben sich mit Kreidegrund vom Träger gelöst und
drohen abzufallen. An den Beinen ist eine komplette Schollenbildung zu
verzeichnen.
• Sämtliche Farbschollen wurden mittels Lascaux Medium für Konsolidierung Nr.4176 niedergelegt. Dazu wurde das Medium mittels eines Pinsels eingebracht, die Schollen leicht angequollen und anschließend niedergelegt. Reste des Konsolidierungsmittels wurden abgenommen. Bei großflächigen hohlen Bereichen wurde dieser Vorgang bis zu drei Mal wiederholt, um die Farbschollen ohne Überfaltungen niederlegen zu können.
• An den Beinen und den Pfosten wurden die, in kleinste Teile gebrochenen, Farbschollen vorgequollen und anschließend mit einem Heizspachtel und Hostaphanfolie flächig niedergedrückt.


Nach den notwendigen Sicherungsarbeiten wurden die farbig gefassten Partien mit destilliertem Wasser gereinigt.

Die Fehlstellen in der Farbfassung wurden reversibel in Schminke Guachefarben ausretuschiert und abschließend mit einem Schutzüberzug aus Regalrez 1094 und Kraton G1650 (bezinlösliche Kunstharze) abgedeckt.


2.2 Transparenter Überzug der Farbfassung

Der Firnisüberzug wurde enzymatisch vorgereinigt und mit destilliertem Wasser nachgereinigt.

Der transparente Harzüberzug der gelblichen Farbfassung ist teilweise von der Farbschicht gelöst oder abgerieben.

• Die fehlenden Bereiche wurden komplett ausretuschiert. Hierzu wurde ein mit Irgaspers– Farben eingefärbter Dammarfirnis in Siedegrenzbenzin 100-140 verwendet.

2.3 Vergoldete Bereiche


Große Teile der Vergoldung haben sich mit Kreidegrund vom Träger gelöst und drohen abzufallen. Dieses Schadensbild zeigt sich besonders gravierend an den glanzvergoldeten Bereichen der geschnitzten Zargenapplikationen, den Seitenbrettern und den gedrehten Zapfen der Pfosten.
An den Stegen der Beine ist eine komplette Schollenbildung zu verzeichnen.

• Sämtliche Schollen wurden ebenfalls mittels Lascaux Medium für Konsolidierung Nr.4176 niedergelegt. Die Eigenschaft des Konsolidierungsmediums, glanzvergoldete Bereiche nicht sofort anzulösen war hier von großem Vorteil. Das Medium mittels eines Pinsels möglichst seitlich oder an Risskreuzungen eingebracht, die Schollen somit leicht angequollen und anschließend vorsichtig niedergelegt. Reste des Konsolidierungsmittels wurden sofort abgenommen. Bei großflächigen hohlen Bereichen wurde dieser Vorgang wiederholt, um die Schollen ohne Überfaltungen niederlegen zu können.

Nach den notwendigen Sicherungsarbeiten wurden die vergoldeten Partien mit Shellsol T vorgereinigt und mit Terpentinöl nachgereinigt.

Die Fehlstellen in der Vergoldung wurden im Bereich der Beinstege und der horizontalen Leiste aufgekittet und beigearbeitet. Anschließend wurden diese Bereiche poliment-glanzvergoldet und patiniert.
Die Fehlstellen in den geschnitzten Bereichen wurden mit Schminke Guachefarben ausretuschiert. Hierzu wurden die Fehlstellen mit Konsolidierungsmedium isoliert und in der jeweiligen Polimentfarbe, rot für die Glanzvergoldungen, orange für die Ölvergoldungen unterlegt. Anschließend wurde in Trattegio Technik neutral ausretuschiert. Hierzu wurden Schminke Aquarellfarben verwendet.
Schäden in abgegriffenen, polimentsichtigen Bereichen wurden mit polimentfarbiger Guachefarben ausretuschiert.
Die ausgeführten Retuschen wurden abschließend mit einem Schutzüberzug aus Regalrez 1094 und Kraton G1650 (benzinlösliche Kunstharze) abgedeckt.

2.4 Fehlende Teile

Die fehlenden Teile wurden nachgefertigt.
• Die fehlenden Eckzwickel wurden nachgeschnitzt und appliziert. Anschließend wurden sie mit Kreidegrund versehen und beigearbeitet. Sie erhielten eine Ölvergoldung.
• Die fehlenden Leisten wurden nachgefertigt und auf Gehrung eingepasst. Sie wurden erst glanzvergoldet und dann mit Nägeln in den alten Löchern befestigt. Die farbliche Anpassung wurde mittels eines eingefärbten Dammarfirnisses in Siedegrenzbenzin durchgeführt.
• Die fehlenden Teile der Perlschnur wurden mit passenden gebohrten Holzperlen ergänzt. Diese wurden kreisrund auf einen Draht aufgezogen und fixiert. Anschließend wurden sie mit Kreidegrund versehen und fein geschliffen. Sie erhielten eine Polimentvergoldung. Die eingepassten Teile wurden farblich angepasst und patiniert. Abschließend wurden sie mit Fischleim angebracht.

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Zylinderbureau

Neuwied; um 1780
 

Lacca povera Kommode

Italien; ca.1750
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Beschreibung
Dreischübige Kommode mit geschweifter Front.


Konstruktionsholz Korpus: Kiefer
Konstruktionsholz Sockel: Linde
Konstruktionsholz Schubfronten: Linde
Beschläge: Messing; Feuervergoldet



Der Korpus besteht aus Boden und Deckbrett mit eingezinkten Seiten. Die Traversen sind eingenutet. Die Rückwand ist mit Holznägeln aufgenagelt.

Die geschweiften Schübe sind gezinkt und mit genagelten Böden ausgeführt.

Die Kommode ist farbig in lacca contrafatta Technik gefasst. Es sind fein ausgeschnittene Stahlstiche an den Seiten und den Schubfronten appliziert.

Die Kommode befand sich insgesamt in einem schlechten Zustand.
Schäden an der Konstruktion:

  • ausgelaufene Laufleisten

  • Gelöste Traversen

  • Führungsnut der Rückwand ausgebrochen

  • Verleimungen der Schubladenfronten gelöst

  • Schubböden mit Schwundrissen




  • Schäden an der Fassung:

    • Schollenbildung im Bereich von Rissen

    • Gelöste Papierapplikationen

    • Die vergoldeten Rahmungen der Bildfelder sind mit einer dunkelblauen Fassung übermalt.

    • Die gesamte Kommode ist mit einem grünlich - gelb vergilbtem Firnis überzogen



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Pappmaché Tisch

England ca. 1860
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vermutl. Jennings & Bettridge



Pappmaché bzw. Pappmaschee (auch Pulpe oder Papiermaché, aus dem Italienischen auch Cartapesta) ist ein Gemisch aus Papier und einem Bindemittel, meist Kleister, aus dem sich leichte, stabile, relativ große und verhältnismäßig billige Plastiken, Skulpturen oder Masken gestalten lassen. Teilweise werden weitere Zuschlagstoffe, wie Kreide oder Ton, zugesetzt. Als Papiermaché wird mitunter auch (aber fälschlicherweise) ein schichtenweiser Aufbau von verkleisterten Papierstreifen verstanden.

Ursprünglich orientalischen oder asiatischen Ursprungs ist Pappmaché in Europa seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Zunächst wurden hauptsächlich Reliefs und Krippenfiguren gefertigt. Durch die Zugabe hoher Kreideanteile entsteht die so genannte Steinpappe, die seit dem 17. Jahrhundert für die Herstellung von Puppen (Papierdocken) genutzt wurde. In Mexiko und Lateinamerika wird es seit langem verwendet, um Piñatas herzustellen. Ein Großteil der Innen- und Außendekoration des Schlosses Ludwigslust und auch der Ludwigsluster Stadtkirche wurde, Ende des 18. Jahrhunderts, aus Papiermaché, dem „Ludwigsluster Carton“, hergestellt. Auch der Luxusgüterhersteller Stobwasser arbeitete in Berlin und Braunschweig mit diesem Material als Grundlage seiner hochwertigen Lackarbeiten und Möbel. Weitere Verwendung fand das Pappmaché auch in der Herstellung der päpstlichen Tiaras.

Für Ergänzungen stellt man Pappmaché aus kleingerissenem Zeitungspapier her, das in Wasser eingeweicht oder mit heißem Wasser übergossen und gut durchgeknetet wird oder, besser, im Dampftopf 10 Minuten über 100°C erhitzt wird. Dadurch löst sich das Papier auf und die Fasern werden frei. Mit dem Abseihen bzw. Ausdrücken von überflüssigem Wasser wird auch ein Teil der Druckerschwärze beseitigt. Nach dem Abkühlen wird etwas trockenes Tapetenkleister-Pulver gut eingeknetet und die Masse durch weiteres Kneten geschmeidig und homogen gemacht. Beim Trocknen schrumpft die Masse wegen des hohen Wassergehalts, was sich bei Modellierungen etwas störend bemerkbar macht. Daher muss gegebenenfalls nach dem ersten Trocknen nochmal mit frischer Masse nachgearbeitet werden. Die Pappmaché-Masse hält sich in einem Plastikbeutel monatelang im Kühlschrank.

 

Vergoldeter Prunkrahmen

Braunschweig; um 1850
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SCHADENSBESCHREIBUNG UND DURCHGEFÜHRTE RESTAURIERUNGSMASSNAHMEN


1. Identifikation


1.1 Beschreibung


Es handelt sich um einen zweiteiligen vergoldeten Profilrahmen mit den Maßen 118 cm x 98 cm.
Der Grundrahmen ist aus Kiefernholz gefertigt, der aufgesetzte ovale Passepartoutrahmen ist in Lindenholz geschnitzt und von der Rückseite mittels Verschraubungen befestigt.
Der Grundrahmen ist komplett gefasst und vergoldet. Der äußere Wulst ist umlaufend mit Blattornamenten aus Ornamentmasse versehen und vergoldet.
In den 4 eingesetzten Eckzwickeln des Grundahmens sind ebenfalls mit Ornamentmasse Rank- und Palmettenornamente appliziert und vergoldet.
Die Binnenfläche zwischen Grund- und Passepartoutrahmen ist mit einer Strukturierung in Form von kleinen Lochungen in Abständen von ca. 3-4 mm versehen und matt vergoldet.
Die geschnitzten Blattornamente des Passepartoutrahmens sind polimentvergoldet.

Der gesamte Rahmen zeigt eine zeitgenössische Patinierung


1.2 Soziometrie

Höfisch


1.3 Aufbewahrungsort

Sammlung



2. Ausführung


2.1 Konstruktion

Der Rahmen ist aus einem Grundrahmen und aufgesetztem ovalem Passepartoutrahmen zusammengesetzt.

Der Grundrahmen ist auf Gehrung gearbeitet, an den Ecken gezapft und mit eingesetzten Eckzwickeln versehen.
Der Passepartoutrahmen ist aus 4 angeschifteten Lindenholzteilen verfertigt, die stumpf verleimt sind.
Der Passepartoutrahmen ist gefälzt und mit dem Grundrahmen rückseitig verschraubt.

Das zu dem Rahmen gehörende Bild wird durch Nägel, welche seitlich im Grundrahmen stecken, gehalten.



2.2 Verwendetes konstruktives Material

Grundrahmen: Kiefer
Passepartoutrahmen: Linde


2.3 Applikationen

Zur Aufhängung des Rahmens ist hinten an der unteren Hälfte des oberen Rahmenschenkels eine Metallöse angebracht.


3. Polychrome Oberflächen und Schadensbeschreibung

3.1 Beschreibung der Oberflächen



Es sind, besonders in den Rand- und Kantenbereichen, etliche Ausbrüche mit fehlender Vergoldung bis auf den Hölzträger zu verzeichnen.
Hierbei fällt besonders auf, dass sich die dicke Ornamentmasse in großen Bereichen durch extreme Schwundrisse komplett vom Träger gelöst hat und teilweise größere Partien fehlen.
Es fehlen an allen 4 Eckornamenten Teile, sowie an der umlaufenden Profilleiste mit Blattornament.
An den Bruchkanten der Ornamentmasse sind starke Schwundrisse entstanden.
An der strukturierten Fassung der Eckzwickel sind leichte Fassungsablösungen vom Träger zu verzeichnen.
Die vergoldeten Partien sind ansonsten stabil und bedürfen lediglich einer Reinigung.
Der aufgesetzte geschnitzte Passepartoutrahmen ist verzogen und hat sich an 2 Seiten bis zu 1,5 cm vom Grundrahmen abgehoben.



3.2 Metallauflagen

Zur Feststellung ob es sich tatsächlich um Edelmetall handelt wurde eine Probe entnommen:
Ort der Probeentnahme: - äußeres Blattornament des Grundrahmens

Konzentrierte Salpetersäure löst das Blattmetall nicht, auch nicht unter Zufuhr von Wärme.
Konzentrierte Salpetersäure in Verbindung mit konzentrierter Salzsäure (Königswasser) löst das Blattmetall auf.
Es kann somit eine Vergoldung festgestellt werden.



4. Durchgeführte Restaurierungsmaßnahmen

4.1 Konstruktive Schäden



Schaden Durchgeführte Maßnahme

Der aufgesetzte geschnitzte Passepartoutrahmen ist verzogen und hat sich an 2 Seiten bis zu 1,5 cm vom Grundrahmen abgehoben.
Eine Rückformung des Passepartoutrahmens war ausgeschlossen. Daher wurden die Lücken mit formverleimten Passleisten geschlossen und gefasst.

Ausbrüche an den Eckzwickeln des Grundrahmens durch den verzogenen Passepartoutrahmen, der die alten Verschraubungen aufgerissen hat.
Die Brüche wurden mit Glutinleim verleimt und fehlende Teile in Spänchentechnik ergänzt.


4.2 Schäden an der Fassung


Schäden Durchgeführte Maßnahme

Fassungsablösungen vom Träger an den strukturierten Eckzwickeln
Gelöste Bereich der Fassung auf Holzträger wurden mit Ethanol – Wassergemisch vorgenetzt und anschließend mit Lascaux Konsolidierungsmedium niedergelegt.

Fassungsfehlstellen an den strukturierten Eckzwickeln und den Randbereichen des Grundrahmens
Fehlstellen in der Vergoldung bis auf den Holzträger wurden partiell mit Kreidegrund gekittet und auf Umgebungsniveau gebracht. Die Strukturlochung wurde mit einem Bohrer eingebracht. Anschließend wurden die ergänzten Partien mit einer Vergoldung versehen und farblich angepasst.

Gelöste Bereiche der Ornamentmasse
Diese Partien wurden soweit als möglich abgenommen und in einer pigmentierten Leim-Kittmischung eingebettet und neu verleimt.
Nicht abnehmbare Partien wurden mit der Leim-Kittmischung unterspritzt und niedergelegt.
Die Binnenrisse wurden dabei nicht geschlossen.


Fehlende Teile der Ornamentmasse
Im Bereich der umlaufenden Blattornamente des Grundrahmens wurde eine größere intakte Partie auf 20 cm Länge in Siliconmasse abgegossen und somit ein Negativ erstellt. Hiervon wurden in einem zweitem Schritt Positive in Modellgips abgegossen und genau in die Ausbrüche eingearbeitet und verleimt.
Bei den Zwickelornamenten wurden zuerst kleinere Partien auf dieselbe Art nachgegossen und eingesetzt. Danach wurde von einem komplett ergänzten Ornament ein Abguss genommen um größere fehlende Partien ergänzen zu können.
Abschließend wurden die ergänzten Partien mit einer Polimentvergoldung versehen und farblich angepasst.



Durchreibungen und kleinere Fehlstellen
Diese Fehlstellen wurden einretuschiert, um ein homogenes Gesamtbild zu erreichen.

Abschließend wurde der gesamte Rahmen mit einem Schutzüberzug aus mikrokristallinem Wachs versehen.


5. Verwendete Materialien


Leime: Glutinleim, Fischleim
Abformmasse: Silcotin HB der Firma Creartec
Ergänzungsmasse: Alabit Modellgips; Firma Glorex
Retuschen: Aquarellfarben der Firma Schminke
Lasurretuschen der Firma König
Perlganzpigmente (Kremer) in Cellulose-Nitratlack
Patinierung: Goldpigmente in Wachs
Schutzüberzug: Cosmoloid in Siedegrenzbenzin 100-140

 

Barocke Kanzel St. Martin / Memmingen

Reinigung / Restaurierung und Konservierung
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Nach den Plänen Joh. Friedrich Sichelbeins III. entstand 1699-1700 als Gemeinschaftswerk des Memminger Schreiners Georg Rabus und des aus Arnstadt stammenden Bildhauers Christoph Heinrich Dittmar die Kanzel.

Sie bildet den optischen und künstlerischen Schwerpunkt des Mittelschiffs und weist den Raum als Stätte der Verkündigung aus. Ihre Silhouette ist maßvoll bewegt, ihr Aufbau klar überschaubar, ihr Dekor reich, aber nicht überladen. Nußbaumton herrscht vor und wird nur an wenigen Stellen von mattem Goldglanz abgelöst. Sieben Plastiken sind über die Kanzel verteilt.

Engelsköpfe gruppieren sich um eine Traube und tragen auf geschwungener Konsole den Kanzelkorb mit den Statuetten des Erlösers und der vier Evangelisten. Dazwischen stützen in Wurzelholz furnierte Säulen das schwere Laubgesims der Brüstung. Die Zwiebelhaube des Schalldeckels ist völlig in kunstreich gearbeitete Akanthusblätter aufgelöst. Darüber gibt die lebhafte Figur eines trompetenden Engels dem Predigtwort symbolisch Nachdruck. Die Verkleidung des Kanzelaufgangs und das Türblatt zieren reich profilierte Felderungen und Fruchtgehänge. Die Türbekrönung ist von kunstvoll gedrehten Säulen getragen und von der Figur Johannes des Täufers überragt.

Ausgeführte Maßnahmen:


  • Reinigung der gesamten gefassten Bereiche der Kanzel mit vergoldeten Bereichen, farbig gefassten Bereichen und polychrom gefassten Figuren.

  • Konsolidierung und Konservierung der gefassten Figuren.

  • Ergänzung fehlender Teile.



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Bureau plat

Paris, um 1760
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Blindholz: Eiche, Nadelholz
Furnier: Rosenholz
Marketerie: Rosenholz, Palisander
Beschläge: Bronze, feuervergoldet und ziseliert
Schreibtischtuch: braunes Leder mit Goldprägung

 

Historische Fenster der Mindelburg

Restaurierungs- und Wartungsarbeiten
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Es handelte sich um notwendige Restaurierungs- und Wartungsarbeiten an den Fenstern des Benefiziatenhauses der Mindelburg.
Die 21 Fenster stammen aus den unterschiedlichsten Zeitperioden und waren daher verschieden stark bewittert.

Fenstertyp Ort
Fenster mit Isolierglas 1 OG (2)
Record – Verbundfenster 2 OG (3); 1 OG (2); EG (3)
Kastenfenster 1 OG (5), davon 1 mit Oberlicht;
Einfache Fenster Speicher (1); 2OG (2); 1OG (1); Treppenaufgänge (2)

Konstruktive Maßnahmen:

· Sowie an den einfachen Fenstern als auch bei den Kastenfenstern waren die Wetterschenkel stark verwittert und mussten daher teilweise ergänzt werden.
· Bei den einfachen Fenstern mit 2 Flügeln an den Treppenaufgängen waren die Schlagleisten stark verwittert und mussten daher teilweise ergänzt werden.
· Die Stöcke und die Flügel der einfachen Fenster zeigten zermürbte Holzbereiche. Diese wurden entfernt und ergänzt.
· Die Beschläge der Fenster mussten teilweise nachjustiert werden um ein korrektes Schließen zu gewährleisten.
· Der Fensterkitt war stark versprödet und teilweise bereits ausgebrochen. Gelöste Bereiche wurden daher entfernt und mit neuem Fensterkitt versehen. Die einfachen Fenster und die Kastenfenster wurden komplett ausgeglast und neu eingeglast, da der Kitt hier nicht mehr zu gebrauchen war.


Maßnahmen an der Oberfläche:

· Durch die Bewitterung war die grüne Farbe an den Außenseiten der Fensterflügel und der Fensterstöcke brüchig und platzt eab. Die Schutzwirkung war nicht mehr gewährleistet. Dies war besonders gravierend an den einfachen Fenstern und den Kastenfenstern. Daher wurden diese Fenster an Flügeln und Stöcken abgefönt und mit Ölfarbe neu angemalt. Vorhandene Fehlstellen wurden ausgespänt oder mit Kunstharz gekittet.
· Die neueren Fenster erhielten ebenfalls einen neuen Anstrich in Ölfarbe.
· Die Innenseiten der Fenster und die Fensterbänke wurden ebenfalls überarbeitet.

Es wurden spezielle Baufenster angefertigt, um zu verhindern, dass die frische Leinölfarbe mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.

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Türen,Tore und Portale

Tor Fuggerbau vor der Restaurierung Tor Fuggerbau Memmingen / Tor Schwestergasse Memmi
Fuggerbau, ehem. Filiallagerhaus und Wohnhaus für Jakob Fugger, 1581-91 errichtet, unregelmäßige, zwei- bis viergeschossige Vierflügelanlage mit Veränderungen um 1800; im Hof Rest der Stadtmauer der Stadtbefestigung Gründungsstadt; mit Martin-Luther-Platz 2, Fuggergasse 5, Herrenstraße 1.
 

Kabinettschrank in Ebenholz und Schildpatt

Kabinett vor der Restaurierung Italien; wahrscheinlich Rom; um 1680
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Blindholz / Konstruktionsholz: Kiefer; Buche; Linde
Furnier Korpus: Birnbaum
Furniere Schübe und Tür: Ebenholz; Palisander; Schildpatt
Beschläge: Messing; Eisen

Der Kabinettschrank beinhaltet 10 Schubladen und eine Türe mit gewendelten Säulen. Das Untergestell ist nicht mehr vorhanden.

Der Korpus besteht aus Boden und Deckbrett mit eingezinkten Seiten. Die Mittelseiten und die Schubunterteilungen sind eingenutet. Die Rückwand ist mit Holznägeln aufgenagelt. Die Deckplatte aus Linde mit Profilleisten ist ebenfalls aufgenagelt.
Die Seiten sind mit je 2 Kassetten mit umlaufenden Profilleisten versehen und in Birnbaum furniert.
Die Front ist mit Birnbaumanleimern versehen.

Die Schübe sind gezinkt und mit aufgeleimten und genagelte Böden ausgeführt.

Die Schubfronten und die Tür sind mit Profilleisten aus Ebenholz versehen.
Das Schildpatt wurde rückseitig vergoldet und findet sich auf den Schubfronten, den Säulen der Tür und an den hervorspringenden Kapitelen an oberstem Schub und Tür.

Durch Querschliff und Pigmentuntersuchungen konnte ein in Leinöl gebundener Asphalt als Ebonisierungsmittel nachgewiesen werden.

Schäden:
Das Objekt befand sich 17 Jahre auf einem Dachboden. Starke Wurmschäden und Verluste von Profilen waren die Folge.
Es fehlten ca. 35% der Ebenholzprofile.
Mittels einer historischen Ziehlade wurden die noch vorhanden und rekonstuierbaren Profile nachgezogen und ergänzt. Bei nicht rekonstuierbaren Profilen (Unterkante Türe) wurden lediglich unprofilierte Ebenholzleisten verwendet. Es wurden über 9 Meter Ebenholzleisten mit 8 verschiedenen Profilen ergänzt.

Der Korpus wurde zu Beginn der Restaurierungs-maßnahmen zerlegt.
Die Seiten waren so stark verzogen, dass sie sich aus der Verzinkung gelöst hatten. Sie wurden in Sverza tura - Technik begradigt.

Die Verwendung von Plexgum-Regalit in Siedegrenzbenzin zur Holzfestigung erbrachte zu starke Farbveränderungen, daher wurden die wurmgeschädigten Teile des Korpus mit Glutinleim gefestigt und in Modultechnik ergänzt. Die Seiten wurden hierzu abfurniert. Fehlende Teile des Furniers wurden anergänzt und mit in Schellack gebundenem Asphalt retuschiert.

Fehlendes Schildpatt wurde mit Rodoit ergänzt.
Bei der Fehlstelle an der rechten Säule wurde nach einer Trennschicht aus Schellack ein Kreidegrund als Kitt aufgebracht und bis ca. 1mm unterhalb der Bruchkante anmodelliert. Anschließend wurde eine Ölvergoldung aufgebracht. Die Fehlstelle wurde durch ca. 10 Schichten einer Schellack - NC Lackmischung mit dazwischenliegenden Airbrushretuschen auf Niveau geschlossen.
Durch diesen vielschichtigen Aufbau konnte die Tiefenwirkung des Schildpatts nachempfunden werden.

Die fehlenden Zierbeschläge an Ecken (5) und Traversen (1) des Korpus wurden nachgegossen und farblich angepasst.

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Louis XVI Kommode gestempelt Jacob

Frankreich; um 1790
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Blindholz / Konstruktionsholz: Eiche, Kiefer, Buche
Furnier: Mahagoni
Beschläge: Messing
Platte: weißer, grau geäderter Marmor
Beschriftungen / Markierungen: Stempel auf der Oberseite des linken Stollen "Jacob"
Literatur: Die französischen Möbel des 18. Jh. in Schloß Ludwigsburg, K.F. Schimper-Verlag, S. 134f

Der rechteckige Korpus mit niedrigen konisch gedrehten Beinen nimmt drei durch Traversen voneinander getrennte Schübe auf, von denen der obere eine etwas geringere Höhe aufweist. Zwei dreiviertelkreisförmig vorspringende, auf der Höhe der unteren Schübe kannelierte Stollen fassen die Front ein; die rückwärtigen, ebenfalls kannelierten Stollen sind rechteckig vorgezogen. Die horizontale Unterteilung der Kommode betonen drei in die Schubladenfronten eingetiefte Rechteckfelder, wobei die oberste Schublade wiederum in drei Teile gegliedert ist. An den Seiten wird diese Gliederung mit einem Hochrechteck auf der Höhe der beiden unteren Schübe und einem Längsrechteck der oberen Schublade entsprechend aufgenommen. Die Kommode ist mit Mahagoni furniert, jeweils ein auf Gehrung längs- bzw. querfurnierter Rahmenfries umschließt die eingetieften Felder. Schlichte Beschläge unterstreichen das nüchterne Erscheinungsbild der Kommode. Glattpolierte Bronzerahmen und innen liegende Messingadern fassen die eingetieften Felder ein. Die horizontale Gliederung betont, um die Stollen verkröpft, eine gerundete Leiste unterhalb des obersten Schubes. Durch Rillenbleche sind die Stollen auf der Höhe der oberen Schublade hervor gehoben, wodurch der Eindruck einer Frieszone entsteht. Die Schübe besitzen einfache, rechteckige Zuggriffe, die Beine stecken in profilierten, konischen Fußschuhen und schließen unterhalb der Zarge mit einem ringförmigen Beschlag mit rundem Wulst ab.




Die Kommode befand sich in einem sehr starken Gebrauchszustand.
Es wurde eine aufwendige Restaurierung durchgeführt, mit dem Ziel, die Originaloberfläche zu erhalten und die Funktion des Möbels wiederherzustellen.

Komplette Dokumentation als PDF - Datei.Louis XVI Kommode



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Kirchenbänke der Filialkirche St. Georg (Ähndl)

Restaurierung der Kirchenbänke; Ahndl; Murnau
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Neben der Restaurierung der Bänke aus dem 18. Jahrhundert war die Erneuerung der Bankpodien geplant.
Die Bänke wurden im Zuge einer früheren Sarnierung zersägt und wandseitig auf einer Holzvertäfelung montiert. Dabei fielen die wandseitigen Doggen weg und sollten nun ergänzt werden.
An den Bänken ist starker Wurmfraß zu verzeichnen, eine umfassende Holzfestigung war notwendig.

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Höfischer Konsolentisch / Schweden

Schweden, um 1825
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Objektsoziometrie: Höfisch
Konstruktionsholz: Kiefer

Bei diesem Möbel handelte es sich um einen halbrunden Konsolentisch von Jon Frisk. Er ist vierteilig aufgebaut und setzt sich zusammen aus:
halbrundem Sockel; figürlichem Fuß in Form einer geschnitzten Chimäre; halbrundem Plattenaufsatz; Marmorplatte.
Der Sockel des Konsolentisches ist schwarz gefasst. Die Chimäre ist mattvergoldet mit glanzvergoldeten Höhen. Der Plattenaufsatz ist ebenfalls mattvergoldet.

Das Objekt war in optisch gutem Zustand, mit Schäden an der Fassung des Sockels, der Figur und des Plattenaufsatzes.


  • Aufgabe war es, diese Fassungsschäden zu beheben. und die fehlende Zunge der Chimäre zu ersetzen.

  • Die Rissbildung aufgrund konstruktiver Schäden sollte behoben werden.



Die konstruktiven Schäden verhinderten die Funktion als Konsolentisch, da der rechte Flügel am Körperansatz abgebrochen war, und somit keine Stütz und Tragekräfte mehr aufnehmen konnte. Dies wurde durch einen Überfang aus einem Metallstreifen, der die beiden Flügelspitzen mittels zweier Schuhe verbindet, bewerkstelligt. Es wurden hierfür keinerlei Veränderungen am Original vorgenommen, die Funktion aber wieder völiig hergestellt.

Bei Recherchen fand sich ein identisches Vergleichsobjekt in:
Nordiska Musseets Möbler Fran Svenska Herrmanshem; Sigurd Wallin; Band 3, Nordiska Museets Förlag; Stockholm 1935.


Komplette Dokumentation als PDF - Datei.Konsolentisch




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Tisch mit Pietre-Dure Steinplatte

Tisch vor der Restaurierung Italien, 2te Hälfte 19. Jhd
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Kleiner schwarzer Tisch mit Pietre-Dure Steinplatte und geschnitztem Balusterschaft, der auf drei ausgestellten Volutenfüßen steht.
Die Tischplatte besteht aus drei Teilen, einer hölzernen Platte, einer Zwischenplatte aus Schiefer und einer Marmordeckplatte mit Pietre-Dure-Intarsien. Die Steinauflageplatte ist umrandet von einem Profil, in das die beiden Steinplatten eingelegt sind. Die Tischplatte liegt in einem Zapfen auf dem Balusterschaft auf und wird von drei volutenförmigen Streben gestützt.
In die schwarze Deckplatte sind kreisförmig Blumenmotive eingelegt, die einen Kranz bilden. Zu den Blumenmotiven gehören Vergißmeinnicht, Zimtrose, Ackerwinde (in Weiß und Blau), Maiglöckchen, Stiefmütterchen, Narzissen und Margeriten.

Schäden:
Die Profilumrandung ist an mehreren Stellen gebrochen.
In der Marmorplatte fehlen einige Steine der Pietre-Dure Intarsie.
In der Mitte der Steinplatte befindet sich ein Craquelé, das Erscheinungsbild ist matt und fleckig.
Die zwei Steinplatten (Marmorplatte und Schieferplatte) sind nicht miteinander verklebt.

Maßnahmen:
Die fehlenden Pietre-Dure Intarsien wurden mit den passenden Steinen ergänzt und mit Epoxidharz verklebt. An der Rückseite der Marmordeckplatte wurden die Pietre-Dure Intarsien mit Bologneser-Kreide gefüllt. Die Marmordeckplatte und Schieferplatte wurden ebenfalls mit Bologneser-Kreide vergeklebt. Die Oberfläche der Platte wurde neu poliert und mit einem wachshaltigen Überzug versehen.

Die Profilumrandung wurde mit Glutinleim geleimt und Fehlstellen mit Stäbchenergänzung überbrückt. Die Retusche wurde mit schwarz pigmentiertem Schellack ausgeführt.

Komplette Dokumentation als PDF - Datei.Pietre-Dure



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Rekonstruktion eines Tourenschlosses

Rekonstruiertes Schloss und Schlüssel Schloss und Beschläge eines Rollzylinderbureaus
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Es sollte ein dreitouriges Schloss konstruiert und nachgefertigt werden, welches mit der ersten Tour den Schubkasten am Traver sperrt. Die zweite bzw. dritte Tour treibt den Riegel durch das Traver in die Unterseite der Schreibplatte, um so die Zylindermechanik zu sperren.

Aufgrund der vorhandenen Werkspuren an der Innenseite der Mittellade und Funktionsan- forderungen konnten folgende Anforderungen an das nachzufertigende Schloss festgelegt werden.


  • Funktionsweise

  • Befestigung

  • Generelle Abmessungen ( Breite, Höhe, Stulpmaß, usw…)

  • Der notwendige Riegelhub und damit die Anzahl und Maße der Toureneinfeilungen im Riegelschaft.





Aufgrund dieser Erkenntnisse war es möglich mit Hilfe von Quellenliteratur das Schloss zu rekonstuieren und nachzufertigen.
Eine zeitgenössische Oberfläche wurde durch eine Schwarzbrenne mit Zierfeilungen realisiert.


Komplette Dokumentation als PDF - Datei.Schloß und Beschläge eines Rollzylinderbureaus



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